Wie alles begann
Zwölf junge Männer, die Begeisterung für das Akkordeon und der Wunsch, gemeinsam Musik zu machen: So begann im September 1949 die Geschichte des Harmonika-Orchesters Ostelsheim. Die Gründer wollten ihre Leidenschaft miteinander teilen, das Akkordeonspielen fördern und ihr Können weitergeben. Aus dieser Idee entstand unser Verein.
Von den ersten Tönen zum gemeinsamen Spiel
Schon vor der Vereinsgründung hatten Kurt Schöffler und Karl Keppler, die selbst bereits Harmonika spielten, einige junge Schüler aus Ostelsheim in die Geheimnisse des „Ziehorgelns“ eingeführt. Was zunächst noch eine mehr oder weniger „wilde Spielerei“ ohne festen Zusammenschluss war, wie es im Gründungsprotokoll heißt, weckte bei immer mehr Menschen das Interesse am Instrument.
Bei einer gemeinsamen Besprechung entschlossen sich die späteren Gründer, alle Freunde der Harmonika zum gemeinsamen Spielen zusammenzurufen. Ihr Ziel war es, in der Gemeinschaft die Volksmusik zu pflegen. Der Aufruf fand Anklang – und aus einzelnen Spielern wurde nach und nach ein Orchester.
Ein Probenraum und viel Begeisterung
Die ersten gemeinsamen Übungsstunden fanden im Klublokal „bei der Metzgere“ statt. Die musikalische Leitung übernahm Willi Bonwetsch vom Alhaca-Orchester Calw. Einmal in der Woche wurde geprobt, und die Spieler waren fast immer vollzählig dabei.
Schon nach den ersten Übungsstunden kamen weitere Musikbegeisterte hinzu, die mit Freude aufgenommen wurden. Durch die Neuzugänge wurde es notwendig, die Spieler in Anfänger und Fortgeschrittene aufzuteilen. Erste musikalische Fortschritte zeigten: Der gemeinsame Weg war der richtige.
Musik weitergeben. Gemeinschaft bewahren.
Mit der Gründung des Harmonika-Orchesters erhielt Ostelsheim einen weiteren Kulturträger. Was die zwölf Gründer zusammengebracht hatte, sollte auch die Zukunft des Vereins bestimmen: die Freude am Musizieren, die Weitergabe musikalischen Könnens und die Gemeinschaft untereinander.
Zum Abschluss des Gründungsprotokolls formulierten die Gründer ihren gemeinsamen Wunsch:
„Möge die Gemeinschaft für immer in kameradschaftlicher Zusammengehörigkeit fortbestehen im Dienste der Harmonikamusik.“
Unsere Gründungsmitglieder
Im September 1949 gründeten diese zwölf jungen Männer das Harmonika-Orchester Ostelsheim:
Schöffler, Kurt | Keppler, Karl | Rex, Friedrich |
Winkle, Erwin | Schmid, Gustav | Sixt, Herbert |
Groß, Erhard | Schaible, Rolf | Stahl, Rolf |
Bauer, Ernst | Strahl, Karl | Kugler, Manfred |
Dirigent : Willi Bonwetsch
Protokollführer: Friedrich Rex
Unsere Geschichte geht weiter:
Chronik/Meilensteine unserer Vereinsgeschichte
Seit der Gründung 1949 ist viel passiert. Unsere Chronik führt durch die Entwicklung des Vereins und erinnert an besondere Ereignisse und die Menschen, die unsere Geschichte mitgestaltet haben.
Die Ziehorgel-Veteranen
1983 gründeten Herbert Sixt, Ottmar Maier, Kurt Schöffler, Erwin Winkle und Gustav Schmid die fünfköpfige Gruppe der Ziehorgel-Veteranen. Die ehemaligen Orchesterspieler waren dem Verein eng verbunden; die meisten von ihnen gehörten ihm bereits seit der Gründung 1949 als aktive Mitglieder an.
Heute gibt es die beliebte Gruppe nicht mehr. Mit ihrer Musik und ihrem Engagement haben ihre Mitglieder den Verein jedoch maßgeblich geprägt und bleiben ein wichtiger Teil unserer Geschichte.


